Wasserschloss G.

Wasserschloss

Die Geschichte des Wasserschlosses geht zurück bis ins Hochmittelalter.

Die Wasserburg in Geilsdorf wurde vermutlich von den Herren von Geilsdorf im
12.Jahrhundert in Nähe eines alten Slawenweilers erbaut.Der Zugang zur Burg wurde durch eine Zugbrücke auf der Westseite gesichert. In unmittelbarer Nähe befand sich ein Wirtschaftshof.
Im März 1382 wird erstmals urkundlich ein Besitzer der Wasserburg genannt: Ulrich Sack.
Diese Familie lebte 200 Jahre in Geilsdorf, erwarb im Laufe der Zeit weitere Besitzungen und vergrösserte so stetig ihren Einflulßbereich.1574 erwarb Hans Wilhelm von Geilsdorl den alten Besitz seines Geschlechts.
Georg Peter von Reitzenstein kaufte 1578 das Wasserschloß und die dazugehörigen Besitzungen. Die Familie von Reitzenstein lebte bis 1668 in Geilsdorf.
Graf Siegmund von Tattenbach erwarb 1668 von der Familie Reitzenstein das Anwesen und errichtet auf den Grundmauern der Wasserburg ein Wasserschloss. Das Schloss war reich im Stil der Zeit mit einer interessanten Treppenanlage, mit stattlich großen Wohnräumen, mit Gewölben, zahlreichen Figurennischen und prunkvollen Möbeln ausgestattet.
Im Jahre 1719 wurde das Schloss restauriert.
Der Landeshauptmann Gerorg Ehrenfried von Nauendorff ersteigert 1725 das Wasserschloss mit allem dazugehörenden Besitz. Nötige Renovierungen wurden aus Kostengründen nicht durchgeführt so das das Schloss seit 1866 leerstand. Nachdem man die Brücke über den Wassergraben entfernte und ein Teil des Wassergrabens zuschüttet verfaulten die tragenden Eichenpfosten. Dadurch kam es erst zum Einsturz des Westturms und 1910 stürzte ein Großteil des Hauptgebäudes ein.
Heute stehen nur noch die Reste des nordöstlichen Eckturmes. 2003 konnte die Ruine not gesichert werden. In unmittelbarer Nähe befinden sich Gebäude eines Rittergutes. Dieses Gut gehörte zum Wasserschloss. Zu DDR-Zeiten befand sich darin ein Feierabend- und Pflegeheim. Quelle Texttafel am Wasserschloss

 

Schreibe einen Kommentar