Verlassener Betrieb für Beleuchtungstechnik

Betrieb für Beleuchtungstechnik

Im Jahre 1907 wurde auf dem Gelände eine Firma zur Herstellung von Beleuchtungstechnik gegründet.

Damals wurden vor allen Karbid- und Petroleumlampen und Hupen für Kutschen und Fahrräder gefertigt. Wie in vielen deutschen Fabriken wurde auch hier in der Zeit des Ersten Weltkriegs für die Rüstung produziert. Ab 1920 war die Fertigung von Auto- und Fahrradzubehörteilen der Hauptzweig der Fertigung. 40 Prozent der hergestellten Produkte wurden exportiert. Die Zahl der Mitarbeiter stieg stetig an so das es Ende der 1930 er Jahre es bereits 1000 waren.

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurden wieder vor allen Waren für die Rüstung, wie Tarnscheinwerfer, hergestellt. Durch Luftangriffe wurde das Werk mehrmals getroffen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges kooperierte die Firma mit einen Betriebsteil von Bosch.

1947 erfolgte die Verstaatlichung des Betriebes und ein Jahr später wurde er in Volkseigentum überführt. Verstaatlichung ist die Überführung von Privateigentum in Staatseigentum oder die Übertragung privater Aufgaben in staatliche Verantwortung. Der Betrieb wurde in diesen Zusammenhang mit anderen Betrieben zu einen Volkseigen Betrieb (VEB). 1960 erfolgte eine standortbedingte Konzentration und Standardisierung der Betriebsteile, so das hier Wischermotoren für Scheibenwischer und Fahrrad – Beleuchtungstechnik hergestellt wurden.

Bis 1990 gehörte der Betrieb den VEB Kombinat-FER an. Die Fertigungsstätten waren verschließen und der Boden mit Chemikalien durch die Galvanik verseucht. Dadurch war eine weiter Nutzung der Gebäude nicht möglich.
Sie stehen leer und verfallen immer mehr. Quelle Wikipedia

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