U-Boot 461

U-Boot 461

Das Unterseeboot U-461 gehört zum sowjetischen Projekt 651.

Es ist das letzte noch existierende Boot dieser Klasse der größten jemals gebauten konventionellen Unterwasser-Raketenkreuzer. Als Waffe gegen US-Flugzeugträger-Kampfgruppen entwickelt, wurde das Unterseeboot Anfang der 1960er-Jahre gebaut und 1965 unter der Bezeichnung K-24 in Dienst gestellt, später in B-124 umbenannt. Das diesel-elektrisch angetriebene U-Boot war auf seinen Übungs- und Patrouillenfahrten im Nordatlantik mit vier Marschflugkörpern und Torpedos unterwegs. Zum Abfeuern der Marschflugkörper musste das U-Boot auftauchen. Das U-Boot hat ein Gewicht von ca.4 Tonnen. Es konnte 90 Tage autonom unterwegs sein und konnte maximal 33 Tage tauchen. Angetrieben wurde das U-Boot von 2 Dieselmotoren je 2.943 kW = 5.886 kW und 2 Haupt-E-Maschinen je 4.414 kW = 8.828 kW.
An Bord befanden sich ca.80 Mann Besatzung.Was man sich nicht vorstellen kann bei der an Bord herschenden Enge.
Erbaut wurd das Unterseeboot in Gorki (1932-1990) dem jetzigen Nischni Nowgorod.
Seit 1988 im Reservestatus, wurde das U-Boot 1991 außer Dienst gestellt. 1998 brachten zwei Schlepper das in U-461 umbenannte Boot an seinen jetzigen Standort.

U-Boot 461

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