Sporthalle – dem Verfall preisgegeben

Sporthalle

Die verlassene Sporthalle gehörte zu einen ehemaligen Gymnasium.

Das Gymnasium besteht seit den 1990 er Jahren. Bis zur Wende in der DDR war an dem Standort eine Sportschule. In der Schule und Sporthalle wurden die Kinder und Jugendlichen für den Sportkader der DDR ausgebildet. Diese wurde nach der Wende scheinbar aufgelöst und Schüler der oberen Klassen des Gymnasiums wurden dann hier unterrichtet. Im Jahre 2005 wurde das Gymnasium aufgegeben.

Die Sporthalle ist typischer DDR – Bauweise gebaut . Im vorderen Bereich befinden sich Umkleideräume, Räume für Sportgeräte und Büro. Sie selbst hat die Größe einer Zweifelderhalle (meine Einschätzung). Wie viele andere Sportstätten in der DDR trug sie den Namen „Werner Seelenbinder Sporthalle“.

Werner Seelenbinder (* 2. August 1904 in Stettin; † 24. Oktober 1944 in Brandenburg an der Havel) war ein deutscher Ringer und kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Nach Verurteilung durch den Volksgerichtshof wurde er 1944 im Zuchthaus Brandenburg-Görden enthauptet.

Die Fotos entstanden 2016
Quelle Wikipedia