Siemensbahn

Siemensbahn

Die Siemensbahn ist eine S-Bahnstrecke innerhalb Berlins.

Der Name geht zurück auf den Erbauer, die Firma Siemens & Halske, die die Strecke in Eigenregie zwischen 1927 und 1929 errichtete. Bereits im Jahr 1905 ließ der Siemens-Konzern einen firmeneigenen Bahnhof für seine Mitarbeiter einrichten, damit diese schneller zur Arbeit gelangen konnten. In den 1920er Jahren verlagerte sich das Werkszentrum in die nördliche Siemensstadt, daher suchte die Werksleitung nach einer Alternativlösung. 1925 verständigten sich Siemens und die Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft (DRG) auf den Bau einer neuen Siemensbahn. Der Bau begann 1927 und wurde nach zwei Jahren abgeschlossen. Am 18. Dezember 1929 konnte der Verkehr aufgenommen werden. Etwa 17.000 Siemensmitarbeiter nutzten die im Fünf-Minuten-Takt verkehrende Siemensbahn von und zu ihrem Arbeitsplatz.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Strecke beschädigt. So war die Spreebrücke kurz hinter dem Abzweig zerstört da die Wehrmacht die Brücke gesprengt hatte.
Das zweite Gleis wurde als Reparationszahlung an die Sowjetunion ausgeliefert. Bis zum 28. April 1948 fand vorwiegend in den Nachtstunden auf dem S-Bahn-Gleis Güterverkehr statt. Der zweigleisige Betrieb konnte am 3. Dezember 1956 nach dem Neubau der Spreebrücke wieder aufgenommen werden.
Die früheren Nutzerzahlen wurden nicht mehr erreicht, weil der Siemens-Konzern seinen Hauptsitz nach München verlegt hatte. Die Strecke war fortan eine der am wenigsten genutzten im gesamten Berliner Netz.
Nach dem Reichsbahnerstreik im September 1980 wurde der Verkehr eingestellt.
Zukunftsaussichten: viele Fragezeichen.
Quelle: Wikipedia

 

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