Schloss Dargun

Schloss Dargun

Schloss Dargun ist aus einem Zisterzienserkloster hervorgegangen, welches nach seiner reformationsbedingten Auflösung zu einem Schloss im Renaissancestil umgebaut wurde.

Im Jahr 1172 wurde das Kloster von Bischof Berno von Schwerin als zweites Zisterzienserkloster in Mecklenburg begründet und mit dänischen Zisterziensern aus Esrom und wohl auch mit Mönchen des 1171 gegründeten Klosters Doberan besiedelt. Doch nach dem innerhalb weniger Jahren einige der Oberhäupter des Klosters verstarben kam es zur Zerstörung des Klosters durch die Wenden. 1216 wurde das Kloster durch Mönchen des Klosters Doberan wiederbelebt.
Nach dem der Staat das Kloster im 16. Jahrhundert übernahmen wurde dies als Schloss ausgebaut und geriet an die Herzöge von Mecklenburg-Schwerin,die die Anlage im frühen 17. Jahrhundert erweiterten und nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg wiederaufbauten. Das Schloss blieb im Wesentlichen in seiner Gestalt aus dem späten 17. Jahrhundert erhalten. Lange Zeit war es der Sitz von Auguste, Herzogin zu Mecklenburg. Nach deren Tod wurde Schloss Dargun Sitz des Domanialamts und Wohnsitz fürstlicher Beamter.
Im späten 19. Jahrhundert wurde das Schloss renoviert und weiter zu Verwaltungs- und Wohnzwecken genutzt.
1945 kam es zu einen Brand im Schloss Dargun wo durch es zu Ruine wurde.
Seit 1991 finden Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen an der Anlage statt. Quelle Wikipedia

 

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