Munitionsanstalt (Muna) Strelln

Munitionsanstalt

Im Jahr 1936 wurde die
Munitionsanstalt Strelln erbaut und diente im 2.Weltkrieg als Lager für Munition der Luftwaffe.

Als Munitionsanstalt wurden im Deutschen Reich (1871–1945) heeres- bzw. wehrmachtseigene Einrichtungen bezeichnet, die hauptsächlich zur Laborierung und Lagerung von Munition dienten. Unter Laborierung wird das Zusammenstellen eines Sprengkörpers oder einer Granate in seinen gebrauchsfähigen Zustand verstanden.
Munitionsanstalten gab es bereits zur Zeit des Kaiserreiches. Die Mehrzahl der deutschen Munitionsanstalten wurde jedoch erst während der nationalsozialistischen Diktatur (1933–1945) im Rahmen der Aufrüstung der Wehrmacht erbaut.

1942 wurde die Munitionsanstalt (Muna) erweitert und eine Füllstation, mehrere Bunker und ein Anschlussgleis erbaut. Auf dem Gelände befinden sich bzw. befanden sich mehrere Lagerbunker, der Unterkunftsbereich, die Kommandantur,die Feuerwache und die Wache.
Nach Ende des 2.Weltkrieges wurde das Geländer von der Roten Armee weiter als Munitionsdepot genutzt. Vor allen wurde Munition für die Artillerie gelagert.
Ab 1957 nutzt auch die NVA ein Teil des Munitionslagers. Die Nationale Volksarmee (NVA) war von 1956 bis 1990 die Streitkraft der Deutschen Demokratischen Republik (DDR).
Nach der politischen Wende in der DDR wurde das Munitionslager 1990 von der Bundeswehr übernommen.
2011 wurde bekannt das die Bundeswehr den Standort aufgibt.

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