Malzfabrik der Altenburger Brauerei

Malzfabrik

Die Malzfabrik entstand in der Blüte der Stadt zur Zeit der Industrialisierung .

Der frühe Bahnanschluss, 1844, nach Leipzig und Plauen (Bahnstrecke Leipzig–Hof), dem die Linien nach Chemnitz 1858 (über die Bahnstrecke Glauchau-Schönbörnchen–Gößnitz) und nach Gera 1865 folgten, machte Gößnitz zu einem Bahnknotenpunkt. Die nun einsetzende Industrialisierung brachte eine Pumpenfabrik, Webereien, Maschinen-, Spielwaren- und Knopffabriken hervor. Im Jahre 1889 wurde von Viktor Grimms Nachfolger die repräsentative Malzfabrik gegründet.
Im Jahre 1953 wurde die Fabrik verstaatlicht und wurde zum VEB Malz- und Nährmittelfabrik Gößnitz. Sie unterstanden der Altenburger Brauerei. Bis 1989 war die Bezeichnung VEB Altenburger Brauerei, BT Malzwerke Gößnitz. Er belieferte zahlreiche namhafte Brauereien in Mitteldeutschland. Nach der politischen Wende wurde aus dem VEB eine GmbH die wie viele andere Betrieb leider nicht lange überlebte. Anfang der 1990 Jahre wurde die Malzfabrik geschlossen. Einige Betriebsteile wurden schon abgerissen.

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