Kulturpalast “Odessa”

In der DDR gab es fast jeder Stadt und in vielen Dörfern ein Kulturhaus manchmal auch ein Kulturpalast, errichtet und finanziert vom Staat oder örtliche Großbetrieben.

Die 1952 in Berlin stattgefundene 2. Parteikonferenz der SED beschloß den Aufbau des Sozialismus in der 1949 gegründeten DDR – nach dem Vorbild der Sowjetunion. Damit verbunden war auch der Aufbau einer sozialistisch geprägten Kunst und Kultur und logischerweise auch der Bau neuer Kulturstätten. In der DDR trugen die etwa 2.000 Kulturhäuser oftmals einen Beinamen zu Ehren eines sozialistischen Vorbilds (z. B. „Kulturhaus Clara Zetkin“, „Ernst Thälmann“, „Maxim Gorki“). So wurde auch beschlossen diesen Kulturpalast zubauen. Den Architektenauftrag erhielten Prof. Henselmann, Hans Hopp und Josef Kaiser und bereits 1952 wurde mit dem Bau begonnen – 1955 erfolgte die Übergabe und Einweihung. Am 13. Oktober 1955 erfolgte dann die offizielle Übergabe des Kulturpalastes an die Werktätigen durch Walter Ulbricht. Die Bau- und Einrichtungskosten für den Kulturpalast betrugen circa 8 Millionen DDR-Mark. Der Kulturpalast umfasst einen Theatersaal mit 800 Plätzen,einen „Musiksalon“ mit 200 Plätzen, einen Tanz-Probensaal, Vortragsräume, eine Bücherei, mehrere Sitzungssäle und zwei Restaurants.
Der Kulturpalast war bis 1989 in betrieb. 1990 sollte größere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten am Haus und den Anlagen durchgeführt werden. Durch die Wende wurde daraus leider nichts mehr. Quelle Wikipedia
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