“Königin-Carola-Kaserne” des 2. Königlich-Sächsischen Husaren-Regiments Nr. 19

Königin-Carola-Kaserne

Die Geschichte der “Königin-Carola-Kaserne” des 2. Königlich-Sächsischen Husaren-Regiments Nr. 19 beginnt mit der Erbauung um ca.1890.

Vor den Bau waren die Husaren und ihre Pferde in der Innenstadt untergebracht.
Die ersten Gebäude der Königin-Carola-Kaserne wurde 1893 bezogen. Im laufe der Zeit wurden weitere Unterkünfte, Lazarett, Stallgebäude und Offizierskasino gebaut. Im Jahre 1914 erfolgte der Eintritt des Husaren-Regiments in den 1.Weltkrieg und nach dessen Ende 1919 die Auflösung des 2. Königlich-Sächsischen Husaren-Regiments Nr. 19. Die militärische Entwicklung hatte die Kavallerie (Reiterei) überflüssig gemacht.
In der zeit von 1935-1945 wurde die Kaserne von verschiedenen Einheiten der deutschen Wehrmacht genutzt. In dieser Zeit entstanden einige Erweiterungsbauten.
Nach Ende des 2.Weltkrieges wurde die Königin-Carola-Kaserne von Gruppe der Sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland verwendet. Ab 1956/57 war hier der Standort der Verband der 20. Garde-
motorisierte Schützendivision. Nach der politischen Wende in der DDR wurde in der Zeit von 1991-1994 der Standort aufgelöst. Schon im Jahre 1993 wurde die Kaserne an die deutsche Verwaltung übergeben. Ein Teil der Husarenkasene wurde 1995 für die Finanzbehörde saniert, andere Teile wurde im Jahre 2010 abgerissen.

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