Kloster Georgenthal

Kloster Georgenthal

Das Kloster Georgenthal wurde um 1152 auf dem Georgenberg bei Altenbergen in der verlassenen Burganlage Asolveroth als Familienkloster gegründet.

Im Jahre 1143 wurde es mit einen Abt und Zisterziensermönchen besetzt. Nach einigen Jahren begannen die Mönche aber mit dem Neubau einer größeren Klosteranlage in Georgenthal. Ab dem Jahre 1189 wurde das alte Kloster aufgegeben und die Mönche zogen in das neue Kloster in Georgenthal.

Das Kloster gelangte zu großem Einfluss und Grundbesitz. Anfang des 16.Jahrhunderts war das Kloster in seiner Glanzzeit. Im Bauernkrieg wurde es 1525 geplündert und fast völlig zerstört. Wie viele andere Gebäude die damals zerstört wurden diente es dann nach als Steinbruch.

Heute sind von der Klosteranlage nur noch Ruinen zusehen. Die Grundmauer wurden in der Zeit von 1840 bis 1906 freigelegt.
Die Ruinen der dreischiffigen, kreuzförmigen Basilika mit den Maßen 20 × 70 m mit Stützenwechsel und Staffelchor nach Hirsauer Schema verdeutlichen die Ausmaße der Klosteranlage.

In der ehemaligen Abteikirche, befindet sich die Grabplatte des Grafen Sizzo III. von Käfernburg und seiner Frau. Dabei handelt es sich nicht um die ursprüngliche Platte, sondern um eine, die im Jahre 1895 durch „Ihren Durchlauchten, den regierenden Fürsten von Schwarzburg“ gestiftet wurde.

Quelle Wikipedia

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