Kirchenruine im Leipziger Umland

Kirchenruine Wachau

Während der Völkerschlacht bei Leipzig die auch in der Nähe von Wachau stattfand wurde die Kirche im Ort stark beschädigt.

Um 1860 entschied man sich deshalb zum Abriss dieser Kirchenruine und zum Neubau. Fünf Jahre später wurde mit den Neubau begonnen. Nach Plänen von Constantin Lipsius wurde eine Kirche im neogotische Stil erbaut. Die drei Glocken der Kirche kamen von G. A. Jauck (Leipzig) und die Orgel wurde in der Werkstatt Kreutzbach (Borna) gebaut. Im Jahre 1867 wurde sie feierlich eingeweiht. Ihr Turm war schon von weiten zusehen und sie galt als eine der schönsten Kirchen im Umland von Leipzig.
Im Zweiten Weltkrieg (1939 bis 1945) wurde das Kirchenschiff durch Luftminen und Brandbomben stark beschädigt. Nach Ende des Krieges und auch während der DDR-Zeit wurde die Kirchenruine nicht instand gesetzt. So musste der Turm 1978 teilweise abgerissen werden. Nach der politischen Wende in der DDR wurde die Reste der Kirche gesichert und teilweise saniert.
In der Kirchenruine finden heute gelegentlich klassische Konzerte statt.

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