Höhere Fliegertechnische Schule

Höhere Fliegertechnische Schule

Die Höhere Fliegertechnische Schule wurde im Zuge der Wiederaufrüstung Deutschlandes nach 1933 gegründet.

Sie wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Luftschiffhafen aus dem Ersten Weltkrieg errichtet. Da Deutschland laut des Versailler Vertrages keine Luftwaffe besitzen durfte war der Standort geheim und hatte die Tarnbezeichnung „Waldlager“. Die Schule war erst die Fliegertechnische Schule der Luftflotte 1 und war eingebunden in mehrere andere Institutionen wie den Teil-Luftpark A Luftgau III, die Sanitäts-Lehr- und Versuchsabteilung der Luftwaffe, das Luftzeugamt 1/III und den Flugplatz. Nach dem Deutschland Polen besetzt hatte wurde die Fliegertechnische Schule nach Warschau verlegt und die Höhere Fliegertechnische Schule zog ins Waldlager.

Im Zuge der Schlacht um Berlin wurde das Gelände von der Roten Armee eingenommen. Die Belegschaft der Höheren Fliegertechnischen Schule hatte sich als letzter deutscher Truppenteil zurückgezogen ohne jedoch die zur Sprengung vorbereiteten Gebäude zu zerstören. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges nutzte die Rote Armee die Gebäude zur Ausbildung von Offiziere der Panzertruppen und der Artillerie.

Nach der politischen Wende,Perestroika, in der Sowjetunion und in der DDR 1990 verließen die russischen Truppen 1992 das Gelände. Seitdem hat der Verfall Einzug gehalten. Die Gebäude stehen heute unter Denkmalschutz.
Quelle Wikipedia
Fotos 2015

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