Heilstätte Carolagrün – vergessen im Wald

Heilstätte Carolagrün

Mitten in den Wäldern des erzgebirgischen Vogtlandes liegt die Heilstätte Carolagrün.

Die Heilstätte Carolagrün wurde 1899 errichtet und diente der Behandlung von an Tuberkulose erkrankter Frauen. Schon 1900 wurde sie von der sächsische Königin Carola eröffnet. Die Namensgebung erfolgte in Anlehnung an die Königin.
Carola von Wasa-Holstein-Gottorp lebte von 1833 bis 1907. Sie widmete sich dem karitativen Aufbau neuer sozialer Institutionen im Königreich Sachsen.

Im Jahr 1906 wurde eine neogotische Kapelle in Holzbauweise erreichtet. Ein Jahr später entstand zur Behandlung lungenkranker Kinder ein Anbau an das Hauptgebäude. 1913 wurde ein eigenes Kinderheim mit 40 Betten und einer Schule erbaut.

In der zeit von 1966 bis 1994 wurde die Heilstätte Carolagrün durch das Fachkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie genutzt. Ab 1995 bis 2000 nutzte die Lebenshilfe für geistig Behinderte e. V. die Gebäude. Danach stehen diese leer. Langsam aber sicher hält der Verfall Einzug.

Quelle Wikipedia

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