Gutshof Öttershausen

Gutshof

Der Gutshof bildet den Mittelpunkt der kleinen Ansiedlung.

Er wurde bereits im Jahr 1069, damals als „Otericheshusin“, durch die spätere Äbtissin von Banz, Alberada, an das Kloster Heidenfeld verschenkt. Es folgten verschiedene Herren, die das Gut während des Mittelalters besaßen. Im Jahr 1588 erwarb Valentin Echter von Mespelbrunn den Ort, er verstarb hier auch im Jahr 1624. Wiederum
kamen wechselnde Herren in den Besitz der Güter.

Erst 1651 kaufte Philipp Erwein von Schönborn das Dorf Gaibach mit dem Schloss, sowie das Gut Öttershausen. Fortan war es Teil des weit verzweigten Besitzes der Grafenfamilie. Im 18. Jahrhundert begannen Umbauarbeiten an den Gebäuden des Gutshofes. Von
1745 bis 1747 entstand unter der Bauleitung des Balthasar Neumann das schönborn’sche Gut Öttershausen, das zu den eindrucksvollsten der Region zählte. Daneben hatte sich um den Hof eine kleine Ansiedlung etabliert.
Im 20. Jahrhundert folgte nach und nach der Niedergang des Hofgutes und damit der es umgebenden Siedlung. Nach 35 Jahren des Leerstandes der Gutsgebäude wurden im Jahr 2011 die meisten Gutsgebäude abgerissen.

Durch die Zerstörungen des 21. Jahrhunderts haben sich nur noch wenige Baudenkmäler im Ort erhalten. Beherrschend ist immer noch der Gutshof der Grafen von Schönborn, auch wenn sich nur noch der Schütt- und Brennereibau der Anlage erhalten hat. Beide
Elemente entstammen ursprünglich der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert nahm der Baumeister Balthasar Neumann umfassende Veränderungen vor. Der Gutshof ist bis zum heutigen Tage im Besitz der Grafschaft Schönborn und wird seit
Jahrzehnten der Verwitterung und dem Zerfall überlassen.Die Gebäude stehen leer und sind dem Verfall preisgegeben. Quelle: Wikipedia

 

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