Der einsame Lenin (Flugplatz W.-N.)

Flugplatz

Mitten in einen Waldgebiet steht das Denkmal des einsamen Lenins und eine Denkmal des unbekannten Soldaten.

Die Geschichte dieses ehemaligen Flugplatzes reicht bis 1914 zurück. Er wurde damals als Militärflugplatz genutzt.Nach dem 1.Weltkrieges wurde der Flugplatz zerstört.
Aber schon in den 1920 Jahren begann man den Bau ein Piste aus Beton für Starts und Landungen.
1928 wurde der militärisch orientierten Heimatschule Mitteldeutschland e.V. hier gegründeten. Diese Schule wurde von den Nationalsozialisten genutzt um Jugendliche
im Wehrsport auszubilden. Allerdings wurden auch schon verdeckt Piloten für die Reichswehr ausgebildet.
Vom März 1933 bis Mai 1933 wurde die Heimatschule als “Schutzhaftlager” für politische Gegner genutzt. Nach dem man Bedarf an den Flugplatz hatte wurde das Lager und die Heimatschule geschlossen.
Jetzt wurde mit dem Wiederaufbau des Flugplatzes begonnen. Er diente der Fliegergruppe XI Thüringen des Deutschen Luftsport-Verbandes als Ausbildungsstätte für Piloten. Dahinter versteckte sich die noch getarnte Luftwaffe.Im Jahre 1935 wurde aus dem Flugplatz, nach der Enttarnung der Luftwaffe, der “Fliegerhorst W.-N.”.
Die Kasernenanlage wurde 1937 fertiggestellt. Hier wurden vor allen Piloten ausgebildet.
Im 2. Weltkrieg kam es zu mehreren Bombardierungen des Fliegerhorstes wobei Flugzeuge und Gebäude zerstört wurden.
Im April 1945 wurde der Flugplatz von den US-Armee übernommen und es wurden einige Gebäude wieder aufgebaut. Die US-Amerikaner flogen vor allen Buchenwaldhäftlinge aus.
Nachdem Thüringen von der US-Armee an die Rote Armee überlassen wurde, wurde auch der Flugplatz von der Roten Armee besetzt. Ab 1947 wurde der Flugplatz wieder aufgebaut und im laufe der Zeit zum größter Sowjetischer Flugplatz für militärische Helikopter in der DDR.
Nach dem Ende der DDR und den Abzug der Sowjetischen Streitkräfte in der DDR wurde der Flugplatz 1992 an das Land Thüringen zurück gegeben. Im Jahre 1997 wurde der Flugplatz eingeebnet.
10 Jahre später wurden alle Gebäude bis auf den Kommandantensitz, das Offizierskasino und die Wache abgerissen.Das Lenindenkmal und das Denkmal des unbekannten Soldaten wurden erhalten.

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