FDGB-Ferienheim F. H.

Das ehemalige FDGB-Ferienheim Fritz Heckert wurde in den Jahren 1952 bis 1954 erbaut.

Es war der erste Neubau eines Ferienheimes in der DDR.
Es entstand im Auftrag der DDR-Einheitsgewerkschaft FDGB, die in der DDR maßgeblich für die Bereitstellung von Urlaubsplätzen verantwortlich war. Der Baustil des FDGB-Ferienheim Fritz Heckert entspicht der Klassischen Moderne. Die Gestaltung lehnt sich dabei an die des Berliner Olympische Dorf von 1936 an. Der Eingangsbereich des Heims ist auf der Westseite angeordnet und ragt halbrund geschwungen aus der Flucht des Gebäudes vor und ist mit Terrassen versehen. Auf der Südseite des Bettentrakts befinden sich Laubengänge. Im Inneren des Hauses besteht eine repräsentative Eingangshalle und Säle in den einzelnen Geschossen.
Am 11. Juli 1954 wurde das FDG-Heim eröffnet. Im Jahre 1969 erhielt das Heim ein zusätzliches Bettenhaus sowie eine Gaststätte mit Bar.
Nach dem Ende der DDR und damit auch dem Ende das FDGB wurde das FDGB-Ferienheim Fritz Heckert 1990 geschlossen. Das später errichtete Bettenhaus 1998 abgerissen.
Obwohl das Haus vollständig entkernt ist hat es noch etwas Erhabenes.Vielleicht auch erst dadurch wird einen die Größe der Räume, Flure und Säle bewußt. Das ehemalige FDGB-Ferienheim Fritz Heckert steht heute unter Denkmalschutz. Das Ferienheim steht auch weiterhin leer und ist dringend sanierungsbedürftig. Quelle Wikipedia

 

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