Die Villa des Bankiers

Villa

Die Villa des Bankiers wurde von 1909 im Stil des Neoklassizismus erbaut.

Die Villa des Bankiers wurde von 1909 im Stil des Neoklassizismus erbaut. An ihrer Stelle befand sich bis dahin ein klassizistisches Palais. Dieses erwarb der Bankier Mayer S. 1862 und nutzte es als Wohn- und Geschäftshaus. Im Erdgeschoss war seine Privatbank untergebracht. Sein Sohn Gustav S. veranlasste 1909 den Abriss des Palais und den Bau der Villa. Die Villa war Wohn- und Firmensitz . Zu großem Reichtum gelangt, gründete Gustav S. daraufhin gemeinsam mit seiner Frau mehrere Stiftungen, die der ärmeren Bevölkerung und den Kindern im Herzogtum Sachsen-Meiningen zugutekamen. Das Ehepaar leistete weiterhin zahlreiche Spenden für das Gemeinwohl. Der Bankier und auch inzwischen einflussreicher Politiker verstarb 1918.
1939 musst die Villa unter Zwang von den Erben verkauft werden.
In der DDR wurde die Villa als Kreiskulturhaus „Artur Becker“ genutzt. Wie in der DDR üblich gab es in dem Kulturhaus künstlerischen Zirkel und weiteren ähnlichen Einrichtungen , für Pioniere und die FDJ. Es wurde viele verschiedene Veranstaltungen vielfältiger Art durchgeführt.
In den 1970er Jahren befand sich in den Räumen der Villa eine bei der Jugend beliebte Discothek.
Nach dem Ende der DDR 1989 wurde die Villa zum Bürgerhaus in Trägerschaft des Landkreises und es begannen erste Sanierungsarbeiten. Diese wurden aber wegen Rückführungsansprüche der Erbengemeinschft in den 1990iger Jahren abgebrochen. Viele Jahre konnte sich die Erbengemeischaft nicht auf eine mögliche Nutzung des Hauses einigen so das es zum Leerstand der Villa kam.
2014 wurde durch die Erbengemeinschaft eine Stiftung für die Realisierung der anstehenden Gebäudesanierung gegründet. 2017 begannen nun die Sanierungsarbeiten.
Quelle Wikipedia

 

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