Die Schraubenfabrik

Schraubenfabrik

Im Jahr 1910 wurde die Schraubenfabrik gegründet.

Die Auftragslage war nach der Gründung so gut das die Zahl der Beschäftigten ständig stieg. Meist wurden Schrauben aus Messing für Feuerzeuge hergestellt. In der Zeit des 1. Weltkrieges (1914-1918) wurden auch Schrauben für Maschinengewehre gefertigt. In den Jahren 1929 und 1932 wurde die Fabrik weiter ausgebaut.
Allerdings wurde am Prinzip der Transmission festgehalten. Das bedeutet das von einer zentralen Kraftmaschine hier eine Dieselmotor die Antriebsenergie über Räder ,Wellen und Riemen die an der Decke befestigt waren zu den einzelnen Maschinen geleitet wurde. Diese Art des Antriebs wirkt im ersten Moment etwas chaotisch wenn man die Schraubenfabrik betritt aber es handelt sich hier um ein ausgeklügeltes mechanisches System.
In den Jaher 1939 bis 1942 wurde immmer mehr für die Rüstungsindustrie des 2.Weltkieges produziert. Nach dem Ende des Krieges blieb die Fabrik auch in der DDR in Privatbesitz und wurde nicht verstaatlicht. Man produzierte Schrauben in Lohnarbeit für andere Betriebe auch in gringen Losgrößen. Allerdings ließen die Aufträge schon in dieser Zeit nach.Von ehemals bis zu 25 Beschäftigten waren zum Schluß noch 3 Arbeiter geblieben. Als nach der Wende 1990 die Aufträge fast ganz ausblieben wurde die Fabrik zugemacht und verfiel in einen Dornröschenschlaf. Einige Jahre später wurde die Schraubenfabrik durch die Denkmalpflege entdeckt und für die Nachwelt “konserviert”.
So hat man heute den Eindruck als hätten die Arbeiter ihre Arbeitsplätze nur zur Mittagspause verlassen, nur dauert die schon fast 30 Jahre.

 

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