Der Bergfriedhof

Bergfriedhof

Die erste Erwähnung eines Ortes im Bereich der heutigen Gemeinde war die Kreuzkapelle auf dem Kirchberg, der heutige Bergfriedhof, im Jahr 972.

Im Jahre 1736 erhielt die Gemeinde eine neue Kirche, die vom Schmalkaldener Landbaumeister A. G. Erdinger im Stil des Barocks erbaut wurde. In der Folge verfiel in diesem Jahrhundert die Kreuzkapelle auf der Anhöhe über dem Ort.
Die Kreuzkapelle, deren Ruine heute zu sehen ist, wurde vermutlich vom Kloster Hersfeld auf dem Kreuzberg, einem germanischern Versammlungsplatz gebaut. Der Flurname „Thing“ weist noch auf diese Vergangenheit hin. Bei Ausgrabungen im Jahr 1937, legte man die Grundmauern der regelmäßig kreuzförmigen Kapelle frei. Die vier Arme enden mit halbrunden Apsiden und waren vermutlich oben mit Kalotten abgeschlossen. Im 14. Jahrhundert wurde die Kapelle um ein einschiffiges Langhaus mit Westturm erweitert und teilweise überbaut. Dabei wurden Teile der alten Kreuzkapelle weiter verwendet. So sieht man in den noch mehrere Meter hohen Mauerresten des Langhauses ein aus dem ganzen Stein gehauenes Rundbogenfenster, das man der alten Kreuzkapelle zuschreibt. Man datiert die Kreuzkapelle zwischen das 8. und 10. Jahrhundert.
Bis 1904 diente der Bergfriedhof der Gemeinde als Begräbnisplatz.
Heute sind auf dem Bergfriedhof noch Grabsteine aus dem 18. und 19. Jahrhundert zu sehen.

Der Bergfriedhof

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