Das Krankenhaus für Dienstboten

Dienstbotenkrankenhaus

Der Arzt Dr.Dietel eröffnet nach 17 jährigen Bemühungen im Jahre 1840 eine Privatklinik für Dienstboten.

Sie sollte vor allen zur Behandlung von Dienstboten, Gesellen und Lehrlingen dienen,aber auch Schwangere konnten dort Aufnahme finden. Für die Behandlung mussten die Dienstherren 6-8 Groschen pro Woche an die Klinik zahlen. Schon um 1850 musste das Dienstbotenkrankenhaus erweitert werden. Im Jahre 1849 wurde es der Stadt überlassen und wurde dann zu Städtischen Krankenhaus. Um 1900 wurden Regeln zum Aufenhalt im Krankenhaus aufgestellt. So war zum Beispiel das Rauchen und Kartenspielen verboten.Weiterhin war lärmen, schreien, singen und Musik machen verboten. Jeder Patient musste sich täglich waschen und das Bett sauber halten.
In der DDR-Zeit wurde ein Teil zum Pflegeheim „Fritz Koch“.

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