Burg Bramberg – Burgruine einer Amtsburg

Burg Bramberg

Die Ruine der Burg Bramberg befindet sich auf dem Gipfel des 449,3 Meter hohen Bramberg.

Die Bramburg diente wahrscheinlich schon im 11. Jahrhundert als Schutz der über den Haßbergkamm verlaufenden Hochstraße. Im Jahre 1108 ist die erste urkundliche Erwähnung datiert.
Wegen angeblichem Raubrittertums wurde die Burg Bramberg 1168 auf Anordnung des Kaisers Friedrich Barbarossa zerstört. Allerdings war der wahrscheinlich wirkliche Grund die Machtkämpfe der beiden rivalisierenden Hochstifte Würzburg und Bamberg.

Ab dem Jahre 1250 ließ der Würzburger Fürstbischof mit Erlaubnis des Kaisers auf dem Bramberg eine neue Burganlage errichten. Dieser Neubau erfolgte um 1330-1340. Die Burg wurde zum Mittelpunkt des gleichnamigen Amts. Ein Amt besteht aus mehreren Gemeinden und hat eine gemeinsame Verwaltung.
Aufständische Bauer des Deutschen Bauernkriegs beschädigten diese im Jahre 1525 so das sie 1560 aufgegeben wurde und verfiel.

Da der Bramberg ein erloschener Vulkan ist wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts der Basalt des Vulkanschlots in zwei Steinbrüchen abgebaut. Dieser Abbau führte zu einer ernsten Gefahr der Burg, sie drohte einzustürzen. Aus diesen Grund wurde 1934 der Abbau eingestellt und 1937 das Gelände unter Naturschutz gestellt.
Nach dem 2. Weltkrieg blieben dringend benötigten Basaltlieferungen aus der thüringischen Rhön durch die Teilung Deutschlands aus. Die Steinbrüche wurden wieder in Betrieb genommen. In den 1950 Jahren kam es aber zu einer heftige Auseinandersetzung der Natur- und Denkmalschutzbehörden und Vereine mit den Steinbruchbetreibern. Das führte dazu das die Steinbrüche wieder stillgelegt wurden und alle Anlagen abgebaut wurden.
Zwischen 1974 und 1979 wurde die Burg Bramberg gesichert. Der ehemalige Adels- und Amtssitz ist frei zugänglich. Quelle Wikipedia

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