Bergschloss Schönrain am Main

Bergschloss Schönrain am Main

Um 1080 wurde das Bergschloss Schönrain am Main als Benediktinerkloster gegründet.

Es dauerte zehn bis fünfzehn Jahre bis zu Fertigstellung. Das Kloster wurde wahrscheinlich als dreischiffige Säulenbasilika erbaut. Im Bauernkrieg 1525 wurde das Kloster geplündert und brannte teilweise nieder. Die Mönche flohen nach Hirsau. Das klösterlichen Besitztum wurde von Graf Philipp III. von Rieneck nun günstig erworben. Nachdem Übertritt des Grafen zur Lehre Luthers ließ er die Klosterkirche abreißen und errichtetet an deren Stelle ein aufwendiges Verwaltungs- und Wohngebäude. Allerdings dauerte es fast 30 Jahre vom Erwerb des Klosters bis zum Baubeginn des Schlosses. Das Bergschloss wurde 1556 fertiggestellt. Drei Jahre später starb Graf Philipp und seine Gattin Margareta übernahm das Anwesen als Witwensitz für 15 Jahre bis sie ebenfalls verstarb.

Das sie kinderlos geblieben war fiel 1574 das Schloss an die Neffen. Da dies auch keine Nachkommen hatte ging Schönrain zurück an den Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn und wurde würzburgischer Amtssitz. Es wurde ein Amtmann in das verlassene Bergschloss eingesetzt. Der mit Hilfe eines Jägers den Wald und die zugehörigen Orte Hofstetten, Massenbuch und Halsbach zu verwalten hatte. Im Jahre 1803 kam es im Frankenland zur Säkularisation, wobei kirchliches Eigentum vom Staat eingezogen wurde beziehungsweise vom Staat genutzt wurde. Das Bergschloss wurde königlich-bayrisches Forstamt.

Im Jahre 1818 wurde das Forstamt verlegt. Für den dortigen Bau wurde der Dachstuhl des Schlosses abgebaut um das Material für den Neubau zu verwenden. Im laufe der Zeit holten sich Bauern aus den Nachbarorten ebenfalls was sie brauchen konnten. So wurde aus dem Bergschloss im laufe der Zeit eine Ruine. Quelle Wikipedia

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