Alte Garnison

alte Garnison

Die Geschichte der Alten Garnison begann Mitte des 19. Jahrhunderts.

Nach Ende des Dreißigjährigen Kriegs 1648 lag Jüterbog wie viele andere Städte darnieder. Der Siebenjährige Krieg (1756–1763) brachte erneut Elend nach Jüterbog. Auch die Wirtschaft Jüterbogs brach durch die zunehmende Industrialisierung in anderen Städten zusammen,und die Stadt verarmte zusehends. Als Ausweg aus wirtschaftlicher Not bat die Bürgerschaft seit 1824 um die Stationierung von Soldaten, die die Kommune versorgen könnte. Erst 1832 ist mit der Einquartierung von Teilen der preußischen 3. Artillerie-Brigade die Bitte erfüllt worden. 1841 wurde der Bahnhof Jüterbog an der Berlin-Anhaltischen Eisenbahn eröffnet.
Ab 1864 konnte die in Jüterbog stationierte Artillerie einen eigenen Schießplatz nutzen. Neben dem Schießplatz wurde auch ein neuer Stadtteil errichtet. Dieser wurde rein militärisch genutzt. Im Jahr 1893 erhielt Jüterbog Anschluss an die Königlich Preußische Militär-Eisenbahn.
Im 1.Weltkrieg 1914 bis 1918 kommt es zu einen Ausbau der Militärbereiche, auch der Alten Garnison. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde der Garnisonsbetrieb stark eingeschränkt.
Mit der verstärkten Wiederaufrüstung Deutschlands vor dem 2.Weltkrieg kam es zur Vergrößerung aller Militärbereiche. Auch die Alte Garnison wurde um einige Wohnhäuser für das Militärpersonal erweitert.
Am 20. April 1945 besetzte die Rote Armee Jüterbog ohne schwere Kämpfe. Die Rote Armee übernahm die Alte Garnison. Jüterbog blieb Garnisonstadt bis 1989. Mai 1989 kam es zum Abzug der 32. Garde-Panzerdivision „Poltawa“. Die politische Wende in der DDR beendete die militärische Tradition. 1994 verließ der letzte Soldat die Region.

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