7. Grenzkompanie an der Thüringischen- Hessischen Grenze

Die 7. Grenzkompanie befand sich in einen kleinen Ort an der Thüringischen- Hessischen Grenze.

Nach dem Mauerbau wurde die Deutsche Grenzpolizei am 15. September 1961 dem Ministerium für Nationale Verteidigung unterstellt und das Kommando Grenze der NVA (Grenztruppen der NVA) gebildet. Mit Einführung der Wehrpflicht in der DDR wurden ab April 1962 auch Wehrpflichtige im Rahmen der allgemeinen Wehrpflicht zu den nunmehrigen Grenztruppen der NVA eingezogen. Im Oktober 1962 wurden militärische Grenzregimenter gebildet. Die DDR-Regierung kultivierte selbst gegenüber den von ihr eingesetzten Bewachern ein gehöriges Maß an Misstrauen. Vor allem gegenüber Mannschaftsdienstgraden wurden Vorkehrungen getroffen, um Fluchtplänen weitestgehend vorzubeugen. Zur Grenzsicherung eingeteilt, wussten diese bis kurz vor Dienstantritt nie, wer mit wem Posten zu stehen oder auf Streife zu gehen hatte. Es sollten sich auf keinen Fall Freundschaften bilden, die in Fluchten hätten münden können. Auch wusste niemand, ob der mit ihm auf Streifen Gehende nicht ein Stasi-Spitzel war, mit dem Auftrag, solche Vorhaben frühzeitig aufzudecken. Mehr Verlass war auf die Offiziere, deren Treue sich das SED-Regime durch diverse Vergünstigungen und Privilegien erkaufte. Der Regimentsstab des Grenzregiments 3 befand sich in Dermbach. Der Stab des II. Grenzbataillon Kaltennordheim zu dem auch die 7. Grenzkompanie gehörte. Viele Grenzkompanien waren in kleinen Dörfern in der Nähe der innerdeutschen Grenze untergebracht. Sie lagen im Sperrgebiet und die Orte durften nur mit Passierschein betreten werden. 7. Grenzkompanie wurde zu Sicherung der ehemaligen Grenze zu Hessen eingesetzt. Die Gebäude stehen leer und der Verfall der Bausubstanz ist nicht zu übersehen.

 

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